Die Kluft

Das Bild zeigt eine Brücke vor dem Abendhimmel

Eine Kluft ist ein Spalt, eine Spaltung, als hätte ein mächtiger Engel mit seinem Schwert hineingeschlagen. Nicht umsonst heißt es in Hebräer 4,12:                                             „Das Wort Gottes ist lebendig und übt Macht aus.a Es ist schärfer als jedes zweischneidige Schwertb und dringt sogar so weit durch, dass es Seele* und Geist* trennt und Gelenke vom Mark. Es kann Gedanken und Absichten des Herzens beurteilen.“ So etwas geschah mir.

Man kann sich als Mensch gespalten fühlen; Gedanken und Gefühle gehen dann getrennte Wege bzw. das Bild, das man von sich selbst hat, stimmt nicht mit der Wahrheit, wie Gott sie sieht, überein. Dadurch wird man auch im Leben mit Trennung konfrontiert – wie innen, so außen.

Eigentlich bin ich von Beginn meines Lebens an ein Mensch der Gegensätze. Dafür hat Gott gesorgt, weil diese Gegensätze aufgelöst werden sollen. Während der Offenbarung derzeit bekommen wir alle Hilfe dafür, da jetzt die Zeit ist, wo die versiegelten Geheimnisse (s. Offenbarung 10, 7) Propheten dieser Zeit enthüllt werden und so Synthese geschaffen wird. Das habe ich erlebt. Allein schon mein Sternzeichen und mein Ascendent sind fast unvereinbare Gegensätze. Mit meinem Zusammentreffen mit der Frau aus der Bibel, deren Schülerin ich war, habe ich einerseits sehr viel Licht und Wissen von Gott erhalten und bin den spirituellen Weg mit Jesus gegangen, andererseits bin ich geprägt durch den im Laufe der Jahrhunderte der Verfälschungen und Verteufelungen unvollkommen gewordenen christlichen Glauben, in dem ich aufgewachsen war. Die Spaltung zwischen Spiritualität und Christlichen Kirchen war auch in mir. Es muss immer Menschen geben, die diesen Spalt für sich überwinden mit Gottes Hilfe, damit es auch in unsere Welt übertragen und der Spalt auch dort wieder vereinigt werden kann. Beide Gruppen fühlen sich der jeweils anderen überlegen und verurteilt sie sogar, was sie sehr voneinander trennt – auch das hatte ich in mir, denn obwohl ich das Küken unter den Schülerinnen meines Mediums und Jesus war, fühlte ich mich durch mein christliches „Leben für Gott“ den anderen überlegen und hatte damit wirklich eine Wahrnehmungsstörung, denn wer als Medium Jesus im Wort hat, was wirklich wenige auf der Welt haben, kann viel mehr ausrichten und bewirken als jede Kirche. Nicht umsonst heißt es in der Offenbarung: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, zu kämpfen gegen die übrigen von ihrem Geschlecht, die Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu“ (Offenbarung 12,17), „…Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung(Offenbarung 19,10). Diesen Geist darf man nicht mit Wahrsagerei verwechseln, sondern muss ihn als Gabe und Frucht eines durch Jesus gereinigten Geistes betrachten, wie Paulus bei den Korinthern feststellt: Die Prophetische Gabe ist die Fähigkeit, den Zustand der Seele mit den Augen Gottes zu sehen. Denn durch diesen prophetischen Geist werden in unserer Zeit die versiegelten Geheimnisse offenbart. Klar, dass der Drachen diese verfolgt! Sie bedrohen seine Macht… Wer das Zeugnis Jesu hat, merkt es daran, dass geschieht, was Jesus dieser Person sagt; Jesus bekennt sich also dazu. Das erlebte ich bei meiner Lehrerin immer, über 15 Jahre lang. Alles, was Jesus ihr sagte, erfüllte sich. Kein Engagement in einer Kirche entscheidet, ob und wie man Jesus hat, sondern allein die Reinheit der Aspekte der Seele, Hingabe und Bereitschaft, an sich zu arbeiten. Ihm geht es immer nur, egal in welcher „Schule“ man ist, um Aspekte. Das heißt, um die vielen Facetten der Seele, die man ist und wie man sie lebt. Deshalb kann man durch alles weiterkommen in seinem Leben. Alles, was Selbsterkenntnis bringt und einem hilft, mehr bei sich zentriert zu sein und weniger im Außen oder bei anderen, ist wertvoll. Wie man das Pferd aufzäumt, von vorn oder von hinten, ist egal, Hauptsache, das Gesamtergebnis stimmt und man reitet in die richtige Richtung, hin zu Gott, zum wahren Licht. Wer nur Licht und Liebe leben will, aber den Schatten in sich selbst negiert oder gar diejenigen verurteilt und herablassend betrachtet, die den Schatten sehen, benennen und helfen, ihn aufzulösen, lebt LÜGE für Jesus und Gott.

In mir war immer, obwohl ich wundervolle Erfahrungen machte durch mein Medium und Jesus durch sie erst richtig kennenlernte, eine Angst, dass alles doch nicht stimme; ich nahm Gott durch sie nicht richtig ernst – auch das war ein Spalt in mir. Erst über die Jahre der Erfahrung, wie sich alles erfüllte, was Gott sagte und sogar durch diese Frau Unwetter abwendete, beispielsweise einen Vulkan beruhigte, einem Zyklon die Macht nahm und ihn aus der Bahn lenkte,wurde mir bewusst, wie ernst Gott es meint!

Auch ein weit verbreitetes, unbewusstes Kontrollverhalten verursacht eine Kluft im Menschen. Dieses Muster war durch meine Eltern in mir eingeprägt. Durch die Ansprüche, Glaubenssätze und Dogmen verdrängt man unliebsame Gefühle ins Unbewusste und nimmt die unterschwelligen Gedanken nicht mehr wahr.

Das bedeutete zum Beispiel auch, Wünsche und Bedürfnisse in sich zu unterdrücken, die mit diesen Dogmen und Glaubenssätzen nicht konform gehen, und damit seelische Regungen wie Wut, Eifersucht, Neid, die durch unerfüllte Bedürfnisse entstehen können, nicht fühlen zu wollen und somit auch nicht zu sich stehen zu können. Gott ist jedoch viel lebendiger, froher, lebensbejahender, genießender, die Ekstase liebender, aber möglicherweise auch zorniger (gerechter Zorn ist göttlich!), als in einer Kirche akzeptiert wird. Schon die Jünger hatten Probleme mit der Liebe zwischen Jesus und seiner Frau Maria Magdalena, die ihm am nächsten stand und der er mehr offenbaren konnte als allen anderen.(Nicht umsonst wurde die Wahrheit über sie so stark unterdrückt.) Das Muster der Unterdrückung sieht dann so aus, dass man sich über das, was man sich nicht erlaubt bzw. erlauben darf, erhebt und es schlecht macht und verurteilt. Man sucht Gründe dafür, den es sich erlaubenden Personen gegenüber in eine solche erhöhte Haltung überhaupt gehen zu können.

Als ich als etwa 17Jährige merkte, WIE VIEL Spaß mir das Tanzen machte, fühlte ich mich gezwungen, darauf zu verzichten „für den Glauben“, damit nicht etwa das Tanzen mehr Raum einnehme als Gott und ich nicht „mein Herz daran hänge“. Das ist falsch verstandener Glauben, Angst und Unterdrücken des Lebendigen, denn Gott liebt Tanzen. Es ist eine kreative, lebendige Ausdrucksform. Die Musen wurden nicht umsonst zum Olymp erhoben, versüßen und klären sie doch das Leben, ja, sind Ausdruck der Lebensfreude und Lobens. Hierzu findet man in der Bibel viele Stellen, z. B. wie nach dem Durchzug der Israeliten durch das Schilfmeer Mirjam sich freute. Sie „nahm eine Pauke in ihre Hand und alle Frauen folgten ihr nach mit Pauken und Reigen. Und Mirjam sang ihnen vor: Lasst uns dem Herrn singen, denn er hat eine herrliche Tat getan; Ross und Mann hat er ins Meer gestürzt.“ (Psalm 149, 3ff., 2. Mose 15, 20) Das Verachten des Tanzens ist sehr alt! Siehe 2. Samuel 6: Als König David die Bundeslade nach Jerusalem holte, „tanzten David und ganz Israel vor dem Herrn her mit aller Macht im Reigen, mit Liedern, mit Harfen und Psaltern und Pauken und Schellen und Zimbeln.“ Davids Frau Michal (die Tochter Sauls) „verachtete ihn in ihrem Herzen“, als sie ihn so tanzen sah, heißt es da. Und als er nach Hause kam warf sie ihm vor: „Wie herrlich ist heute der König von Israel gewesen, als er sich vor den Mägden seiner Männer entblößt hat, wie sich die losen Leute entblößen.“ (2. Samuel 6) Sie muss sehr eifersüchtig gewesen sein! Auf die Reinheit des Herzens und die Absicht kommt es an, auch beim Tanzen. Es kann sehr ungöttlich sein, wenn man es für unreine Absichten einsetzt. In der Kirche, in der ich groß wurde, war Tanzen zu meiner Jugendzeit sehr verpönt. Im Gegenzug freute man sich geradezu, dass (wie als Ausgleich für den Verzicht) auf der Erde 7 Jahre Trübsal toben würde, während man bei Gott im Himmel entrückt sein würde. Es hatte etwas Gehässiges. Das Leben wurde immer in die Zukunft projiziert.

Kurzum: Man fühlt sich durch das Verzichten und Unterdrücken als etwas Besseres (sonst hält man es auch gar nicht aus), opfert es Glaubenssätzen und Dogmen und sieht (vielleicht sogar mit unterschwelliger Missgunst) auf die herab, die sich alles erlauben und sich ihre Bedürfnisse und Wünsche erfüllen. Gerade dann, wenn man in einer Gemeinde sehr viel gibt „für Gott“, aber trotzdem irgendwann Probleme, Krankheiten oder Pech hat, kann daraus eine große Bitterkeit entstehen, weil man sich viel versagt hatte, viele Opfer gebracht hatte und trotzdem so etwas bekommt. Viele Christen leben auf diese Weise mit einer unterschwelligen Wut auf Gott, die sie kompensieren durch Schuldgefühle und noch mehr tun.

Dabei will Gott nur, dass man in seine Allgegenwart eintritt, und das Tor dazu ist das Herz und das ehrliche Fühlen.

Durch die Gegensätze in mir, auf der einen Seite LICHT, auf der anderen Seite Schatten, erlebte ich in meinem Leben extrem Gutes und extrem Schlechtes. Auf der einen Seite hatte ich viel Glück (manchmal im Unglück) durch Gottes Fügung, erhörte Gott meine Gebete und offenbarte er mir sehr viel und weiß ich z.B., was er WILL, damit der Klimawandel und die schrecklichen Unwetter und Katastrophen beendet werden, andererseits erlitt ich riesige Verluste finanzieller Art.

Mit den Gegensätzen, die ich in unserer Welt durch mein Karma hervorgerufen oder/und gefördert hatte, werde ich unweigerlich konfrontiert und muss sie auflösen. Habe ich z.B. als treibende Kraft (durch Luzifer verführt und verblendet) dafür gesorgt, dass Karma und Reinkarnation aus der Bibel entfernt und sogar mit Bannflüchen belegt wurde, bekomme ich SELBST die Auswirkungen zu spüren, leide darunter, aber kann sie auch auflösen und es auf das allgemeine Bewusstseinsfeld übertragen, so dass alle davon frei werden, da es MEIN Karma ist, nicht deren Karma. Gott ist immer gerecht und konfrontiert einen mit den Ursachen, so dass man die Chance hat, sie zu bereuen und aufzulösen. Das ist seine Gnade und Gerechtigkeit, wofür ich sehr dankbar bin, und sie gilt für jeden, der sucht. Bisher bin ich meistens davor weggelaufen und hab eher alles getan, um nicht in diese Ursachen hineinwaten und den Schmerz aushalten zu müssen, aber anders ist kein Glück möglich, da es wie eine uneingelöste Schuld ist.

An dieser Stelle sagen Christen möglicherweise: Stopp! Jesus ist doch für uns gestorben und hat für alles bezahlt; wir sind also erlöst!

Jesus sagt dazu: Das ist eine falsche Auslegung seiner oder der Jünger Worte. Die Wahrheit ist: Er ist das Lamm, das unschuldig geschlachtet wurde und alle Sünden der Menschen AUFGENOMMEN (!) hat. Er hat sie sozusagen geschluckt, in Liebe zu den Menschen, selbst zu seinen Feinden, weil er sah, wie sehr sie durch Luzifer besetzt, verstrickt und gefangen waren. Wäre DAS die Erlösung gewesen, dann hätten wir längst das Paradies auf Erden. Nein! Er nahm sie auf und baut sie seitdem wieder ab, vor allem jetzt. Immer mehr Menschen wachen auf bzw. werden aufgeweckt. Wie hat Luzifer es schlau eingefädelt und geschafft, dass die Menschen den wahren Feind nicht mehr erkennen, ja, die meisten negieren sogar, dass es ihn überhaupt gibt! Wenn Jesus sagt, liebet eure Feinde, meinte er, denkt daran, dass der Mensch nur gesteuert wird von Luzifer, wenn er sich böse, herablassend oder fies verhält; das ist der wahre Feind, nicht der Mensch. Nicht umsonst schrieb Paulus an die Epheser, Kap. 6: “ 12 Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.“ Es ist gut zu wissen, was Luzifer in seinen verschiedenen Erscheinungsformen tut:

  • Als Teufel verführt er zur Selbsterhöhung, zum Hochmut (So unendlich viele Menschen machen das Teufelszeichen und wissen nicht, dass sie damit auch den Teufel auf den Plan rufen und Jesus vertreiben. Viele Staatsoberhäupter und selbst der PAPST tut das!) und auch zur Sexsucht
  • Als Satan macht er die Menschen REAL böse, so dass sie kaltblütige Verbrechen begehen
  • Als Luzifer spielt er Lichtengel und streut ungöttliche, aber plausibel klingene Gedanken wie Unkraut aus
  • Als Schlange sät er hinterlistig Zweifel, zieht von Gott weg, man wird falsch; Worte und Taten stimmen nicht mehr mit dem Inneren überein; man lügt sich selbst in die Tasche, aber auch andere an, ob es einem bewusst ist oder nicht
  • Als Drachen SPRICHT ER WIE DAS LAMM, ALSO WIE JESUS, hat jedoch böse Absichten dahinter und klaut den Menschen ihre Seele wie auch den Elementen ihre Energie, um damit seine Ziele zu verfolgen und gegen Gott über Jesus zu siegen. Das ist der Grund, warum trotz aller Spiritualität die Welt immer mehr den Bach runtergeht, denn man erkennt ihn nicht. Erst durch JESUS oder seine Frau kann man ihn erkennen; nur sie sind im Ursprung höher als Luzifer.

Das tun dann die Menschen durch Luzifer bzw. den Drachen, aber auch durch Dämonen, die noch an den Drachen gebunden sind, der sie einst, als er aus dem Himmel geworfen wurde, mitzog und auf die Erde warf (Offenbarung 12). Jesus nahm die Sünden nur auf, aber er sagte: Ich komme wieder und „mein Lohn mit mir“! Wir haben 2000 Jahre Zeit gehabt und haben sie jetzt während der Zeit der Apokalypse bzw. Offenbarung ganz besonders noch, uns zu reinigen und die Sünden, die Jesus für uns aufnahm, zu bereinigen. Apokalypse bedeutet „Enthüllung“. Enthüllt zu werden und sich so zu sehen, wie man wirklich ist oder war, ist schmerzhaft und eigentlich bereits das Gericht. DESHALB nur heißt es in der Offenbarung dass die, die ein weißes Kleid (= eine reine, lichtvolle Aura) haben, in seinem Blut ihre Kleider gewaschen haben – sie tun es während einer „Trübsal“, also wenn es ihnen alles andere als gut geht. Diese innere Reinigung hat mit der Eucharistie, aus der die Kirche ein mystisches Zauberwerk gedreht hat, nichts zu tun. Das Heilige Abendmahl, das Jesus Anhänger feierten im Gedenken an Jesus, bedeutet, sich bewusst zu sein, dass das Irdische, was man zu sich nimmt, auch ER ist. Die Erde gehört ihm und alles, was darauf wächst, insofern gibt er sich uns täglich und ist er unsere Grundlage. Und dass Jesus immer das Lamm ist, also nicht die Schuld hat, wenn es uns schlecht geht. Niemals liegt es an ihm! Er gibt immer alles, sogar sein Leben. Immer wurde er geschlachtet bzw. hat sich schlachten lassen, ob er Osiris war, Caesar, Dumuzi oder Zagreus, um aufzuzeigen, wie wir Menschen wirklich sind und wen wir lieber als Gott haben statt ihn, das liebevolle, reine, wahrhaftige Lamm, das die Wahrheit spricht, um zu helfen.

Den Drachen Typhon, gegen den Zeus kämpfen musste, zeichnete aus, dass er die SPRACHE DER GÖTTER sprechen konnte. Dass der biblische Drachen, der auch dieser Typhon war, spricht wie das Lamm Jesus, ist der Grund, warum so unendlich viele Menschen auf ihn hereinfallen. In der Offenbarung steht, dass den Drachen und sein Bild alle anbeten, die nicht im Lebensbuch des Lammes stehen von Anbeginn der Weltzeit. Sie erkennen seine Stimme nicht und sind daher auf diejenigen angewiesen, die seine Stimme unterscheiden können. Diesen kommt also eine besondere Verantwortung zu und sie sind meist auch diejenigen, die einen Karma-Code (wie ich auch) haben, also von Gott die Aufgabe haben, ihr Karma zu bewältigen.

Viele Menschen auf der Erde sind also aus den ursprünglichen Menschen herausgefallene und inkarnierte ungöttliche Seelenteile, die sie somit geschaffen und ins Außen projiziert haben und sich damit ihre eigenen Spiegelungen kreiert haben. „Liebe den Nächsten als dich selbst“, heißt das zweite Gebot, also liebe ihn, als ob er du selbst ist. Denn das ist er in einem Maße, das nur wenigen bekannt ist.

Alles ist ausgeschüttet, alles, was verborgen war; alles, was nur in der Unterwelt und im Unterbewusstsein der Menschen dahinvegetierte, lebt jetzt und hat zu einer Überbevölkerung geführt. Deshalb heißt es in der Offenbarung: Die Erde gibt die Toten frei. Wir haben Verantwortung für das, was wir geschaffen haben, es ist unsere eigene Ernte. Schaffen wir es, unsere einstigen Ursachen zu erkennen, zu bereuen, zu vergeben und die verlorenen Seelenteile zu nähren und zu integrieren, dann brauchen wir sie nicht mehr als Spiegel im Außen weltweit. Wir können sie SEIN lassen, und haben wir das Herausgefallene in uns angenommen und transformiert, können auch sie wieder friedlich leben und alles reguliert sich von allein, denn dann beutet sie niemand mehr aus und entreißt ihnen alles. Man kümmert sich liebevoll, klärt auf und lässt wachsen. Sie brauchen dann auch nicht mehr durch Scharen von Kindern ihren Lebensunterhalt sichern oder ihre Kinder vor Hunger an Sextouristen oder an Pädophile verkaufen. Es ist folgerichtig, dass wir hier in Europa mit Flüchtlingen konfrontiert werden. Haben wir nicht selbst Teile der Welt durch Kolonialisierung zerstört und ausgebeutet, rücksichtlos, gefühllos und gierig, und Heiliges zerstört, was in unseren Augen niedrig und kindisch war und sich leicht für eigene Zwecke gebrauchen und ausbeuten ließ?

Die Kluft bedeutet Dualität. Schwarz und Weiß. Es ist ein Trugschluss, dass das göttlich ist. Nein! Gott ist nur weiß und Licht. Es gibt bei ihm keine Sorge, keinen Mangel, keine Not, keine Finsternis. Mit Yin und Yang ist etwas anderes gemeint: Es bedeutet, männlich und weiblich in eins und das ist die Vollkommenheit Gottes, und sie bedeutet, dass ALLE Aspekte der Seeele integriert sind, jedes Gefühl. Und wenn es noch so schrecklich ist, was ja auch das Kreuz ist, es will angenommen, gefühlt, akzeptiert, geliebt und reintegriert werden. Die wahren Seelenpaare gehören so perfekt zusammen wie das Yin-Yang-Zeichen, sind aber gleichzeitig selbst vollkommene Yin-Yang-Kreise ins sich. Das heißt, sie trennen sich nicht vom anderen, auch wenn sie sauer sind oder eine Freundin besuchen oder ihrer Arbeit nachgehen, sondern sie bleiben bzw. bringen sich  immer in vollkommene Übereinstimmung mit dem anderen, aus Liebe und aus Nicht-Betrüben/Belügen/Betrügen-Wollen, aus totaler Integrität also, wo das Innere mit dem Äußeren übereinstimmt, die Worte und Taten mit den Gedanken und Gefühlen völlig eins sind. Göttlich heißt, man fühlt ALLES, auch wenn man dann leidet… und rennt nicht vor der Wahrheit und vor der eigenen wahren Wahrnehmung weg.

Es ist also tatsächlich vonnöten, diesen Zustand erst einmal in sich selbst zu schaffen, bevor man richtig Glück in einer Partnerschaft finden kann. RICHTIG Glück. Jesus sagt, die meisten wissen gar nicht, was das ist oder haben nur eine Ahnung davon.

Ich bekam eine Ahnung davon in meinem 32. Lebensjahr, plötzlich und unerwartet platzte sie in mein Leben als verheiratete Frau, engagierte Christin, Mutter von 4 Kindern. Bei einem Menschen ging mir von einem Moment zum anderen das Herz auf, als wenn ein Deich bricht oder einfach weggenommen wird. Mir wurde bewusst, dass in mir eine unergründliche, tiefe Liebe war, die es schon ewig gab und sich nun wie eine Urgewalt Bahn brach. Jahrelang trug ich sie daraufhin mit mir herum, genoss es, diese Quelle gefunden zu haben und wärmte und entwickelte mich an diesem inneren Licht. Erstickte ich es aus Pflichtgefühl meiner Familie gegenüber, wurde es wieder kalt in meinem Herzen. Diese Liebe in mir, die mich an meinen Ursprung erinnerte, mich an die Quelle der Liebe, zu Gott führte und auf die Suche nach meiner verlorenen Seele, wurde durch die Liebe dieses Menschen freigelegt, angeregt, und ich wusste, dass wir immer und ewig miteinander verbunden waren und auch sein würden, egal, wo und ob wir leben. Mein Hohes Selbst war mit seinem Hohen Selbst zusammen. Natürlich wollte ich nach meiner Trennung gern mit ihm zusammen sein, aber ich machte den Fehler, ihn zu vergöttern und über Gott und auch über meine wahren Gefühle zu stellen, deshalb musste Gott ihn mir wieder nehmen; es war auch etwas zwischen uns wie ein Dickicht, durch Karma, trotz aller Liebe. Liebe und Wahrheit gehören untrennbar zusammen, stellte ich fest, und obwohl ich unbedingt die reine Wahrheit leben wollte, gelang es mir an dem Punkt nicht, wo meine karmisch bedingte Blockade saß. An dieser Stelle konnte der Drache mich fortziehen, so dass eine Kluft in mir entstand bzw. viel mehr freilegte, die schon durch mein Karma bestand. Der Spagat zwischen dem Niedrig- und dem Hochschwingenden in mir selbst zerriss mich fast; die Gegensätze in mir selbst erschienen mir unüberwindlich, sie machten mich sogar wütend und ungeduldig, wütend auf Gott statt auf die, die meine Liebe benutzt hatten, ohne mich zu achten. Von klein auf erlebte ich Übergriffe durch geliebte Personen wie meine Eltern oder mein Mann und musste erst lernen, mich auch bei Liebe dagegen zu wehren. Ich konnte meine Grenze nicht fühlen und mich nicht abgrenzen, wie ein Schwamm, der alles aufnimmt von außen, aufsaugt, weil er keine schützende Haut hat. Durch allzu tiefe Traurigkeit, uneingestandene Wut und Enttäuschung zieht man sehr herunterziehende Energien an, die dazu führen, dass man, statt die innere Spaltung zu überwinden, sich in dessen Abgrund ziehen lässt und dann sogar andere mit hineinzieht. Eines Tages fing ich aus dem Schmerz heraus an, einfach zu schreiben, wie die Worte aus mir herausflossen, ohne nachzudenken. Daraus entstanden Prosaverse und bei diesem folgenden Text auch mal Reime:

Kluft

Du bist
So weit weg von mir.
Ich spür
Eine Kluft
Zwischen mir und dir
So tief
Dass ich den Grund nicht seh
O tut das weh
Weit und breit
Keine Brücke in Sicht.
Wo ist das Licht?
Und doch lebt die Sehnsucht
Und gibt nicht auf
Gehe weiter am Rand der Schlucht –
Wann hört sie auf?
Hat sie jemals ein Ende?
Und wenn ich es fände –
Wo bist Du
Du dann?
Wo?
Wer kann
Es mir sagen?
Wer hat
Antwort auf meine Fragen?
Wer nimmt
Mir die Angst und das Verzagen?
Ich weiß nur
Diese Spur
Entlang der Kluft
Ist der Weg
Der mich ruft
Zu Dir.

(G.T., 2012)

2)

In mir selbst

ist die Kluft

die mich trennt

obwohl sie ruft

es in mir brennt

vor Sehnsucht

nach den Oktaven

der Liebe, der wahren,

nach der überirdischen

Schönheit darin

die tief berührt

und die wahren Könige kürt.

Im Abgrund lauert

was dazu nicht passt,

was – unerlöst – Äonen überdauert

und sich selber hasst.

Gutes und Schönes

zieht es herunter,

weil es das selbst nicht kann,

wie festgehalten in einem Bann,

und glaubt, so zieht man’s raus

und rettet es vor dem Aus.

Alle Mittel sind recht,

So aber bleibt es immer Knecht

in der Dunkelheit

des Meisters des Lügens

und bequemen Betrügens

sogar oft unterm Mantel von Rechtschaffenheit.

Diesen Teil zu erlösen,

zu lieben, zu trösten,

ihm zu vergeben,

zu sich emporzuheben

überwindet die Kluft

die mich ruft

zu Dir.

Oft schon stand ich kurz davor

wie vor verschlossenem Tor,  

aufzusteigen in Kreise

der wahren Schönheit.

Was hielt mich im Eise?

Unsichere Einsamkeit…

Angst mich zu zeigen,

mein Licht zu leben,

voller Vertrauen emporzustreben.

So fiel ich zurück

ins Altbekannte,

allzuvertraute Spiel der Dunkelheit,

ins Sich-Verbiegen,

Macht, Intrigen,

Gelüsten folgen

statt rein sein wollen

lieber zu grollen

über die, die mich meiden

vielleicht auch beneiden

und sich heimlich weiden

an meinen Plagen

und meinem Versagen.

Entmutigt war ich,

ist es zu spät?

Alles vergeblich?

Oder sogar schädlich?

Doch geb ich nicht auf

Kletter wieder hinauf

geh weiter am Rand

gezogen von einem unsichtbaren Band

entlang der Kluft

die mich ruft

zu Dir.

Gudrun Treiber 2019

Im Grunde löst der Schmerz die Sehnsucht nach Überwindung der Kluft aus und ist auch eine Suche nach der eigenen Seele, dem wahren Sein… Wenn ich in meine Tagebücher schaue, hatte ich die für mich wichtigen WORTE und HINWEISE von Gott schon alle vor Jahren bekommen. Ich konnte es nur nicht umsetzen, konnte einfach nichts damit anfangen. Ich verstand nicht, wie und was ich anders machen sollte. Das Geheimnis ist: Viele Dinge, die die Seele tut, ohne dass man es weiß und merkt, sieht man nur in der anderen Welt. Der Bezug dazu ist völlig blockiert! Das ist bei Karma sogar meistens der Fall. Obwohl man ALLES gibt, kommt man nicht wirklich hoch, bekommt man nicht die Herzenswünsche erfüllt, sondern erlebt Wiederholungen auf subtilerer Ebene nur. Deshalb braucht es Medien, die die andere Welt sehen, die feinstoffliche Welt der Seele und des Geistes und dafür sorgen, dass man die Seele zurückbekommt und allmählich einen Bezug dazu aufbaut. Bei mir hat es viele Jahre gedauert, und ich bin immer noch nicht fertig. Wenn man sich an Jesus bindet und ihm völlig vertraut, kann er immer wieder die Seele (also die betroffenen Seelenteile) zurückholen, und das tut er bei sehr vielen Menschen. Dann muss man es aber auch tun und täglich ihn ins Leben einbeziehen. Ansonsten einem Medium vertrauen, bei dem man sich gut aufgehoben fühlt.

Wenn ein gutes Medium Umwandlungsarbeit macht, heißt das, dass sie die Seele (das Gefühl) inklusive der Gedanken aufnimmt, die ungöttlich geworden und verloren gegangen war. Diese Seele behandelt sie durch ihre eigenen göttlichen Gedanken und ihrer Liebe und befreit sie von der Ursache, zusammen mit Jesus, dann gibt sie sie der Person zurück. Das ist Transformation. Die Person muss dann lernen, ihre Seele, also diesen Teil, zu behalten.

Bei einer Aura-Arbeit können fremde Seelenteile oder Energien entfernt werden, böse Seelen (Dämonen) oder verletzende Gedankenformen.

Es gibt auch Energieübertragungen wie bei Reiki, wo auf die Probleme einfach Energie gegeben wird. Das wirkt zwar, aber nicht nachhaltig bzw. meist verschiebt sich dadurch sogar die Ursache auf eine andere Ebene. Die Nackenschmerzen mögen weg sein, aber 1 Jahr später hat man plötzlich Schuppenflechte oder ähnliches.

Man muss sorgfältig Knoten für Knoten lösen, bis zur Ur-Ursache, Zwiebelschicht für Zwiebelschicht. War man z.B. in einer Situation sehr eifersüchtig und hat dies aber verdrängt, so dass innerlich ein negativer unbewusster Strom entstanden ist gegen die Person, auf die man eifersüchtig war, kann man sie noch so sehr lieben, der Strom bleibt und führt immer wieder zu negativen Gedanken (durch die sie sogar Symptome bekommen und krank werden kann!), bis man es erkennt und auflöst, rückwärts, bis zur Schlüsselsituation. Die Ursache ist da und hat sich als schwarze Kammer in der Aura manifestiert, durch die man im Außen Spiegelungen anzieht.

Das Geheimnis des Drachen ist, dass er solche verdrängten Anteile, wenn möglich, sich unter den Nagel reißt. Er setzt sie dann nach seiner Bearbeitung wie programmierte Roboter (Reptos) für seine Zwecke ein, um denen zu schaden, die er weghaben will oder um auch an ihr Licht heranzukommen. Er weiß ganz genau, dass nur die Frau der Apokalypse und Jesus ihm die Macht streitig machen können, deshalb verfolgt er ganz gezielt sie über Menschen, deren Aura er davon vollladen kann.  Letztes Jahr gruselte es mir geradezu: Genau das schmale Stück Wand in meiner Wohnung, vor der eine Muttergottesfigur steht, wurde feucht durch einen Wasserschaden von außen –  und in Apokalypse Kap. 12 steht: Der Drache spie Wasser aus seinem Rachen hinter ihr her, um sie zu ersticken… Und in ihrer Heimatstadt wurde quer durch die Innenstadt als „Denkmal“ eine riesige Schlange gebaut und alljährlich ein Schlangenfest gefeiert…

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