Den Drachen studieren müssen…

….heißt zunächst einmal, sich selbst zu erkennen und Licht ins Unbewusste und Unterbewusste zu bringen. Denn der Drachen nutzt jede Schwäche, um sich in einem Menschen bzw. in einer Aura festsetzen zu können. Hat er einen Seelenaspekt, ist das nur einer von sehr vielen, aber er versucht, über diesen einen Aspekt immer mehr zu bekommen und die Gedanken des Menschen zu manipulieren. Bei mir gab er sich besondere Mühe, was ich anfangs überhaupt nicht begriff! Ich wusste weder, warum er mich derart auf dem „Kieker“ hatte und nahm es auch nicht ernst, noch wusste ich etwas von seiner Vorgehensweise oder seinen Absichten. Das sollte sich bald ändern, aber zunächst hatte ich nur mein eigenes Fortkommen im Kopf, fühlte mich sehr geführt, geliebt und erfüllt von Jesus Christus, durch den ich tolle Sachen erlebte. Ich bekam sehr schnell eine Wohnung mit großem Garten in angenehmer Wohnlage für mich und meine Kinder, die immer 4 Tage bei mir und 3 bei ihrem Vater verbrachten. Zwar war sie etwas klein für alle, aber der Garten und die Lage machten es wieder wett. Außerdem gab es ein Zimmer außerhalb der Wohnung, das ich als Praxisraum nutzen konnte. Hier gab ich Shiatsu und machte wundersame Erfahrungen. Beim Behandeln bat ich Jesus immer um seinen Segen, war ganz und gar im Hier und Jetzt und bekam oftmals Worte oder Bilder an Stellen, wo der Energiefluss im Meridian blockiert oder leer war. Sprach ich sie aus, passierte auf der Seelenebene viel, wurden verborgene Konflikte, Schmerzen oder Lasten bewusst, konnten losgelassen werden und sofort floss auch die Energie wieder. Wenige Behandlungen reichten dann aus; eine Frau beispielsweise verlor sämtliche Wasseransammlungen in den Beinen und musste keine Stützstrümpfe mehr tragen, einer anderen wurden alle Rückenschmerzen genommen, wegen denen sie zuvor ihre Arbeitsstelle aufgegeben hatte. Meine Medialität begann sich zu entfalten, und bei meinem Medium Manuela erfuhr ich immer mehr über die geistige Welt. Und: Auch über den Drachen. Es war ihre Spezialaufgabe von Gott, den Drachen zu besiegen, aber nicht einmal sie selbst konnte viel damit anfangen und einfach nur Gott vertrauen. Es war also keine Zufall, dass sie in meiner Nähe war und Gott mich zu ihr führte. Sie wuchs mit ihrer Aufgabe und studierte mit Jesus jede neue Magie, die der Drache machte und einpflanzte und löste sie auf. Offenbar brachte ich jede Menge Resonanz für ihn in mein Leben mit, was ich, die ich doch Jesus über alles liebte und vertraute, gar nicht wahrhaben wollte und auch nicht verstand. Sie war es, die mir immer wieder den Drachen nahm und wodurch ich allmählich begriff, wie er vorging. Es ging eigentlich immer leicht, die Arbeit war sehr schön, Manuela genoss mein ganzes Vertrauen.

Als ich in meine neue Wohnung gezogen war, bat ich Gott für mein neues Leben um ein Bibelwort. Ich schlug auf und las:

59 Denn so spricht GOTT, der Herr: Ich handle an dir, wie du gehandelt hast! Du hast den Eid verachtet, den Bund gebrochen. 60 Aber ich will an meinen Bund gedenken, den ich mit dir geschlossen habe in den Tagen deiner Jugend, und ich will einen ewigen Bund mit dir aufrichten. 61 Dann wirst du an deine Wege gedenken und dich schämen, wenn du deine älteren und jüngeren Schwestern zu dir nehmen wirst, die ich dir zu Töchtern geben will, obgleich nicht aufgrund deines Bundes. 62 Aber ich will meinen Bund mit dir aufrichten, und du sollst erkennen, dass ich der HERR bin, 63 damit du daran denkst und dich schämst und vor Scham den Mund nicht auftust, wenn ich dir alles vergebe, was du getan hast, spricht GOTT, der Herr“ (Hesekiel 16).

Ich musste schlucken. Gut, es lag eine Verheißung darin, über die ich mich freute, aber mit all dem anderen konnte ich nicht viel anfangen, denn von klein auf war ich ja treue Christin. „Wenn ich dir alles vergebe, was du getan hast…“? Was meinte Gott nur damit? Wieder stand ich da wie ein Ochs vor’m Berg, machte mir aber zunächst keine Gedanken darüber und dachte, es wird sich schon zeigen.

Nach dreieinhalb Jahren, während denen alles „flutschte“, fing bei mir das Dilemma an. Der Mann, in den ich verliebt war, zog weg und verliebte sich in eine andere Frau. Dann ließ mein Ex mich und meine Kinder von heute auf morgen völlig im Regen stehen: Er „könne nicht mehr zahlen“ und stellte jeglichen Unterhalt ein. Mir blieb nur der Gang zum HartzIV-Amt, denn ich verdiente noch nicht genug. Für mich allein hätte es gereicht, aber nicht für einen für einen 5-Personen-Haushalt. Die Auswirkungen dieses Systems erfuhr ich nun schmerzlich an mir: Die Jobcenter geben nicht die geringste Unterstützung bei Selbständigkeit. Was du in einem Monat verdienst, wird dir im nächsten abgezogen, so dass du den nächsten mit Existenzängsten schon beginnst, weil du nicht weißt, was hereinkommt. Und das mit 4 Kindern… Du gehörst plötzlich zum Niedrigsten in der Gesellschaft, hast kein Ansehen, musst dich entblößen, musst dich wie ein wertloser Schmarotzer fühlen, wirst verachtet und von oben herab behandelt. Wirkliche Hilfe, also Hilfe zur Entwicklung bekommst du nicht, sondern im Gegenteil, du wirst noch weiter heruntergedrückt. Es gab Situationen, wo ich vor dem Verantwortlichen im Jobenter stand, weil ich nichts mehr zu Essen im Haus und keinen Cent mehr hatte. Der Mann wollte mich nach Hause schicken, ich müsse einen Termin machen. Ich sagte ihm, ich ginge nicht nach Hause, ohne für meine Kinder etwas zu Essen kaufen zu können. Er ließ mich 2 Stunden warten und schaute dann, ob ich noch da bin. Nach einer weiteren Stunde ließ er mich rein und ich konnte das Nötigste kaufen… Nach einem Jahr war ich zermürbt, gab auf und suchte mir einen Job, was in der Wirtschaftskrise natürlich sehr schwierig war. Und ich begann, gegen meinen Ex zu klagen, der, wie sich herausstellte, in Wirklichkeit reichlich verdiente. Es war der blanke Hohn: Ich hatte ihn in seiner Selbständigkeit unterstützt und dafür sogar meine langjährige Arbeitstelle aufgegeben (dafür sogar meine Betriebsrentenansprüche verloren, was ich kürzlich erst erfuhr), für meine warf er mir nur Knüppel in den Weg, weil ich inzwischen als Mediale Beraterin für Jesus arbeitete, was ihm als Priester in der NAK gar nicht passte. Sogar eine Sektenbeauftragte hetzte er mir auf den Hals, er, der selbst in einer sektenhaften Kirche war. Seine Kinder ließ er, mit Applaus seiner Kirchenleute und seiner Familie, bei mir von Sozialhilfe leben, während sie bei ihm alles bekamen. Gott sei Dank waren sie standhaft und ließen sich nicht kaufen. Bei meiner Herkunftsfamilie fand ich keinen Rückhalt, weil sie ebenfalls in dieser Sekte waren… Ich durfte am eigenen Leib erleben, wie es war, wie verstoßen und verachtet zu sein, behandelt wie eine Geisteskranke. Das ist für mich die moderne Inquistion und auch hier sehe ich den Drachen, der genau vorgibt, wie man zu sein hat: Immer nett und höflich, aber immer von oben herab. JA nicht ernst nehmen, immer lächeln und „bekloppt“ denken. Dieses Verhalten ist so sehr verbreitet, dass es nicht nur gesellschaftsfähig ist, sondern die Gesellschaft geradezu durchtränkt hat und auch von Politikern angewendet wird.

Nun, es war eine sehr harte und schlimme Zeit für mich, die nun anbrach, denn ich musste durch die Klage auch feststellen, was mir zuvor nicht im Geringsten bewusst war, dass ich mich im Zuge meiner Trennung total über den Tisch hatte ziehen lassen, naiv, unwissend und gutgläubig, wie ich war. Ja, das war ich wirklich. Ich hatte keine Ahnung von den Realitäten des Lebens, von dem Wert eines Arbeitsplatzes, von Vermögensbildung oder Altersvorsorge, und nun wurde ich sehr hart damit konfrontiert, denn ich hatte mich jeglicher Basis berauben lassen. Ein ganzes Haus hatte ich verloren. Trotz aller Knüppel, Verluste und Bedrängnis – sogar das Jugendamt wurde böswillig bemüht, womit man sich jedoch ein Eigentor schoss – erlebte ich, wie und wann Jesus hilft, nämlich immer, wenn man weich ist. Ich lernte ihn dadurch immer besser kennen und bekam rechtzeitig die richtigen Informationen. Meine Kinder, die zu mir hielten, hatten trotz allem Freude, Glück, liebe Freunde und Erfolg, konnten alle das Gymnasium abschließen, studieren, Erfahrungen im Ausland machen durch Stipendien und zwei sind bereits dabei, ihren Doktor zu machen. Als mein altes Autochen kaputtging, fand ich ein „neues altes“ für 300 Euro, das 3 Jahre treue Dienste leistete. Manuela schenkte es mir zum Geburtstag, und das vergesse ich ihr niemals. Sie war da mit Jesus, wenn ich in Not war. Durch sie erlebte ich sehr viel Neues und Spannendes. Es war im Rückblick für mich wie eine Gradwanderung, rechts und links lauerte der Abgrund… Immer wenn ich einen Job hatte und dachte, „jetzt komme ich endlich auf einen grünen Zweig“, landete ich in einer Sackgasse. 2012 stand ich vor dem Nichts und war am Ende meiner Kraft, was sich körperlich auch in Form einer schweren Anämie ausrückte, von der ich mich nur sehr langsam erholte. (Jesus sagt dazu immer nur, muss ich ehrlicherweise sagen: „Annehmen-Nie“, aber ich war betriebsblind.) Ich litt sehr und begann, mit meinem Schicksal zu hadern und bitter zu werden, weil ich nicht verstand, warum ich all die Verluste erleben musste. Nichts blieb mir, gar nichts aus meinem alten Leben! Nicht einmal mein väterliches Erbteil, denn das verlor mein Bruder durch Spekulation im Zuge des Crashes nach 9/11 und er dachte nicht im Geringsten daran, in irgendeiner Form Ausgleich zu schaffen. Für meine Brüder war es nur folgerichtig und durfte auch gar nicht anders sein, als dass ihre Schwester es schwer hatte, hatte sie doch den „rechten Weg verlassen“. Ein klassischer Fall von Projektion war hier am Werk: Sie, die in einer Sekte sind, nahmen es bei sich selbst nicht wahr, aber projizierten „Sekte“ auf mich; ich konnte nur loslassen. Ich war machtlos, denn rechtlich gesehen war nichts zu machen, weder im Fall meines Bruders noch bei meinem Ex. Es fiel mir unglaublich schwer, das zu akzeptieren, und dabei half mir nur, es Gott in die Hände zu geben und zu sagen, Dein Wille geschehe. „Mein ist die Rache, spricht der Herr“, heißt es auch in der Bibel; und nur sein Gericht und wie er es sieht, ist gerecht, denn er überblickt alles, auch die Ursprünge und Zusammenhänge, das wurde mir klar, und ich ahnte, dass er mit mir offenbar ein Hühnchen zu rupfen hatte… Als meine beiden ältesten Kinder erwachsen waren, wollten sie zum Studium eine WG gründen und ich mir mit meiner jüngsten Tochter auch eine neue und günstigere Wohnung suchen. Eigentlich schien das Unterfangen zu dem Zeitpunkt angesichts der Wohnungsnot aussichtslos. Jesus gab uns aber seine Zusage, wir würden das Richtige finden, und so geschah es auch. Meine Wohnung wurde mir angeboten, als ich wegen eines Zeitungsinserates einer anderen Wohnung anrief, die größer war, und für meine Kinder fiel das Stichwort „Wohnung“ gerade, als mein Ex beim Zahnarzt war.

Jetzt begann aber Gott dafür zu sorgen, dass ich allmählich erfuhr, warum ich derart heruntergedrückt wurde, Ungerechtigkeit und Verluste erlebte. Eines Tages wurde mir bewusst, was die Bitte im Unser Vater „Vergib uns unsere Schuld, wie wir denen vergeben, die an uns schuldig geworden sind“ bedeutete: Je mehr andere an mir schuldig geworden sind, desto mehr habe ich zu vergeben und desto mehr vergibt Gott auch mir. Blitzartig fiel mir mein Wort ein: „… wenn ich dir alles vergebe, was du getan hast, spricht GOTT, der Herr“. Da musste offenbar einiges sein. Schon vor Jahren erhielt ich die Botschaft, mit der Liebe würde es nur richtig klappen, wenn ich an mein Karma gehe, aber ich kümmerte mich nicht aktiv darum und nahm Gott darin nicht ernst. Ich kam nicht zu Gott, also kam er zu mir. Er musste mich wirklich mit der Nase hineinstoßen! In mein Karma hinein! ….Inzwischen weiß ich genug, um zu erkennen: Gott hat mir viel zu vergeben. Mir geht es hier nicht um Selbstanklage und „Verarbeitung“. Nein, ich möchte nur wieder gut machen, was ich sehr verantwortungs- und rücksichtslos in früheren Leben verbockt hatte. Daher möchte ich aufklären und zurechtrücken. Man kann beispielsweise tausendmal die Wahrheit hören: „Du bist für dich selbst verantwortlich, für alles in deinem Leben“, wenn aber im allgemeinen Bewusstsein Glaubenssätze implimentiert sind, zementiert schon, sickert es nicht oder nur sehr langsam in die Zellen hinein und kommt bei den meisten nicht zur Umsetzung. Der URSPRUNG dafür muss erkannt gelöst werden! Ich musste dafür mit meinem Karma konfrontiert werden, und jetzt sehe ich, wie umfänglich ich Verantwortung habe, weil ich in früheren Leben sehr rücksichtslos meine Macht lebte, wenn ich konnte… Und nicht einmal davor zurückschreckte, Heilige Schriften zu manipulieren… Denn ich war Theodora, siehe weiter unten. Man versteht Gott bzw. seine Gesetze und die Beschwernisse des Lebens, gerade wenn man sich bemüht, ein gutes und sinnvolles Leben zu führen und sich nach Gott auszurichten, NICHT, wenn man Karma und Reinkarnation ausschließt. Durch meine christliche Herkunft war mir das Wissen darüber fremd, und wer sich diesen Einsichten öffnet, fühlt sich in einer christlichen Gemeinde sehr schnell fehl am Platze, mag er Jesus Christus noch so sehr lieben und ehren, denn man wird sofort nicht nur schief, sondern auch von oben herab angesehen und als schwarzes Schaf in die Esoterik-Ecke geschoben. Auch mir erging es so. Ich wollte ja verstehen, warum mein Vater so früh ohne Erfüllung sterben musste, obwohl er doch alles für Gott gab. Wie kann ein Christ ohne den Gedanken an Karma und Reinkarnation an die Gerechtigkeit Gottes glauben beispielsweise angesichts des Todes kleiner Kinder? Nur EINE Chance und das soll es gewesen sein? Das Gesetz von Aussaat und Ernte umfasst das Leben einer Seele vom Ursprung bis zum Ende, der Rückkehr zu Gott. Als ich voller Euphorie über das Erkannte versuchte, meinen Brüdern und meiner Mutter nahezubringen, unter welchen Umständen und Einflüssen überhaupt die heute gebräuchliche Bibel entstanden war, erntete ich Ablehnung und wurde nicht mehr eingeladen. Zu Jesus‘ Zeit jedoch war der Glaube an Reinkarnation Grundbestandteil des herrschenden Glaubens, sowohl bei den Juden als auch bei den Christen.
Wir verdanken den Essenern und anderen vorkirchlichen Quellen wertvolle zusätzliche Zeugnisse über das Leben und die Lehren Jesu. Das Heliand-Evangelium, das Friedens-Evangelium der Essener, enthält folgende aufschlußreiche Predigt Jesu zum Thema der Reinkarnation: „Jesus saß in der Vorhalle des Tempels, und viele waren gekommen, um seine Lehrezu hören. Und einer fragte ihn: <Herr, was lehrest du vom Leben?> – Und er sagtezu ihm: <Selig sind, die viele Erfahrungen durchmachen; denn sie werden durch Leiden vollkommen werden. Sie werden sein wie die Engel Gottes im Himmel, und sie werden nimmer sterben, noch werden sie wiedergeboren werden; denn Tod und Geburt haben keine Herrschaft mehr über sie.> (37,1-2)<So wie alle Geschöpfe aus dem Unsichtbaren hervorgehen in diese Welt, so kehren sie zurück zu dem Unsichtbaren, und so werden sie wiederkommen bis sie gereinigt sein werden….. Es gibt eine Auferstehung aus dem Körper und eine Auferstehung in den Körper. Es gibt ein Aufsteigen des Lebens aus dem Fleische und ein Herabsteigen in das Leben des Fleisches. Der Körper, den ihr in das Grab leget oder der durch das Feuer verzehrt wird, ist nicht der Körper, der sein wird; denn die kommen, werden andere Körper erhalten,wenn auch ihre eigenen, und was sie in einem Leben gesät haben, das werden sie ernten in einem anderen. Selig sind, die Unrecht leiden in diesem Leben; denn sie werden größere Freude erleben in dem kommenden Leben. Selig sind, die Rechtschaffenheit geübt haben in diesem Leben; denn sie werden die Krone des Lebens empfangen.> (94,2-4)“

Eine sehr ausführliche Abhandlung über Reinkarnation im Christentum findet ihr hier: https://www.allan-kardec.de/medien/Downloads/Ronald-Zuerrer-Reinkarnation.pdf

Mir wurde bewusst, dass es kein Zufall war, dass ich in diesem Leben ausgerechnet in der Neuapostolischen Kirche inkarniert war. Ich kannte eins der Oberhäupter, Stammapostel Leber, persönlich; er duzte mich. Nichts ist Zufall. Ich hatte Ursachen wieder gutzumachen. Diese Bewegung wurde im 19. Jahrhundert durch eine Gruppe von sehr gläubigen Menschen ins Leben gerufen, die in ihrer Kirche den Heiligen Geist und die Gaben der Urkirche vermissten: Propheten, Lehrer, Apostel. Zu dieser Gruppe gehörte auch ich als treibende Kraft, zeigte Gott mir. Sie baten Gott intensiv um diese Gaben und erhielten bald auch Prophezeiungen und Heilungen; der erste „Apostel“ wurde ins Leben gerufen. In der Kirche , die sie eigentlich beleben wollten, wurde die apostolische Bewegung nicht akzeptiert, so dass daraus eine Abspaltung entstand, die sich den durch Prophezeiungen berufenen Aposteln unterstellte. Es mag viel Wahres und eine Herzenshingabe dabeigewesen sein, jedoch auch viel Hybris. Die einstigen Apostel genossen eine 3jährige intensive Ausbildung von Jesus, der selbst immer nur rein war und stets Gott nach seinem Willen fragte, ihn also lebte. Jesus ist nicht irgendein Lehrer oder besonders hohes Wesen gewesen, sondern er war Gott selbst in inkarnierter Form, ein Mensch ohne jegliches Karma, der daher unverfälscht und ungetrübt sein Höchstes Selbst in sich trug und verwirklichte, und da er der Erste war, der aus Gott hervorkam, gibt es nichts Höheres als ihn, nur Gott selbst, mit dem er aber eins ist. Gott ist sozusagen sein Hohes Selbst, während wir alle in der Himmelwelt nach ihm kamen und seine Schöpfungen, zusammen mit seiner Frau, sind. Mit diesem Mann lebten die Apostel 3 Jahre lang zusammen. Die Leute, die jetzt als Apostel berufen wurden, mögen ja fromme und hingebungsvolle Männer gewesen sein, aber sich als Mund Gottes und Botschafter an Christi Statt auszugeben und in seinem Namen den Heiligen Geist zu spenden sowie Sünden zu vergeben, wie es heute noch in der NAK üblich ist, ruft Jesus auf den Plan! Sie durften sich eine ganze Zeit offenbaren. Ihre Priester und Gläubigen lassen sie schalten und walten, wie sie wollen, sie können sündigen und dreckig sein, Hauptsache, sie sind den Aposteln treu. Aber wehe, es brummt in einer Gemeinde, weil ein Priester dem Heiligen Geist viel Raum gegeben hat und dadurch etwas von dem Apostel-Dogma in Frage stellt! Solche Priester, die Jesus liebt, werden schnell abgesägt und entsorgt, auch wenn die Gemeinden dadurch sterben. Die Apostel sterben nicht wie meine Eltern an Krebs, weil sie immens viel Energie in Form von Bewunderung, Glauben und Geld von ihren Anhängern bekommen, mit der sie sich füllen können. „Eine Kirche für Erhöhte, die gerne etwas Besonderes sein wollen“, nennt Jesus sie und schimpft sehr über die Apostel, weil sie sich und nicht Jesus in den Mittelpunkt stellen, die Gläubigen von sich abhängig machen, das Geld nicht gerecht verteilen, so dass die Ehrenamtlichen auch etwas abbekommen, und ein sehr bequemes Christentum verkaufen. Viele Ehrenamtliche, die viel gegeben haben und dann krank geworden sind oder Pech hatten, sind verbittert durch die ungerechte Verteilung und Mangel an Anerkennung, weil sie dachten, sie hätten doch Gott gedient, aber ernteten nun Unglück und Fußtritte. Das ist tragisch, denn Jesus liebt sie, aber sie werden auf diese Weise leicht Opfer des Drachen, weil ein Seelenaspekt wütend auf Gott ist. Gott kann aber nichts dafür, was Menschen tun. Wer ihn wahrhaft sucht, findet ihn auch! Durch Karma aber ist die Seele, die man ist, so gestrickt, dass man einfach betriebsblind ist. Ich wusste nicht, dass falsche Apostel sogar Bestandteil der Offenbarung sind. An dem Tag, an dem ich mich gänzlich von der NAK verabschiedet hatte (wenn man darin aufwächst, reichen die Wurzeln sehr tief und ist das ein schmerzhafter Prozess), bekam ich wieder einmal die Aufforderung von Jesus Christus, die Bibel aufzuschlagen. Vor mir lag:
„Ich kenne deine Werke und deine Arbeit und dein Ausharren, und dass du Böse nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, welche sich Apostel nennen, und sind es nicht, und hast sie als Lügner erfunden;“
‭‭Offenbarung‬ ‭2:2 (Elberfelder). Das gab er mir, NACHDEM ich den Weg geschafft hatte, nicht vorher. Er will immer, dass man selbst erkennt und lässt die Erfahrungen machen. Als Kind hatte ich ja keine Möglichkeit, mich zu entscheiden, und ich muss ehrlich sagen, dass ich als Jugendliche mich zu meiner Zeit dort sehr wohl, geliebt und in meinem Element fühlte. Mir machte die Chor- und Orchestermusik großen Spaß, ich war ständig auf Achse, es wurde viel gefeiert und unternommen, in andere Länder zu fahren und dort Gemeinden zu unterstützen, waren die schönsten Abenteuer, und dafür bin ich auch sehr dankbar. Jesus liebt ja auch die Menschen und lässt sie ihre Erfahrungen machen; sie sind ja frei, ihre Energie zu geben, wem sie wollen. Wer sich jedoch als Apostel aufspielt und Gläubigen Erhöhung und ‬falsche Glaubensdogmen einpflanzt und sehr gut davon lebt, muss sich vor ihm verantworten.

Das ist nun eine Seite der Medaille bei mir, einerseits habe ich den Mut, die Wahrheit auszusprechen, die ich durch Jesus erfahre, ansonsten würde ich es mir niemals anmaßen und mich nur um mich selbst kümmern – und es hatte mich auch große Überwindung gekostet, sie auszusprechen -, andererseits hatte ich sehr lange nicht den Mut, der Wahrheit über mich ins Gesicht zu sehen. Die will ich aber auch aussprechen, weil ich mit dem Drachen, der Luzifers schlimmste Manifestation ist, direkt zu tun hatte und dieser die ganze Menschheit verführt und in Mitleidenschaft zieht. Deshalb spreche ich hier über mein Karma, vor allem aber auch, um zu zeigen, wie groß Gottes Gnade ist. Wenn Gott im Anfang in „meinem“ Bibelwort von dem Bund in meiner Jugend sprach, so meint er meinen Ursprung bei ihm. Das ist die Jugend meiner Seele, mein Hohes Selbst. Es ist sehr hoch bei Gott angesiedelt, und somit war ich auch Bestandteil der Urschöpfung nach dem Fall aus dem Paradies. Ich gehörte zwar im Zeitalter von Zeus zu den olympischen Göttern – dazu mehr im nächsten Beitrag -, jedoch war ich dann auch sehr tief gefallen und schuf mir Karma, dessen Auswirkungen ich nun erleben musste. Ich fühlte mich mit den mir offenbarten Wahrheiten über Reinkarnation und die Entstehung der Bibel, aus der im 6. Jahrhundert alle Zeugnisse von Reinkarnation getilgt worden waren, wie eine Ketzerin, die geächtet und verstoßen wurde, „vogelfrei“ sozusagen. Heute, am 30. April 2019, habe ich die Zusammenhänge von Jesus erfahren, was mein Karma betrifft, und ein weiteres Puzzlestück hat sich in das Gesamtbild eingefügt:

Ich war als Theodora, der Frau des Kaisers Justinian, erheblich daran beteiligt, die Worte der Bibel und die Lehre von Jesus zu verfälschen.
Es macht mich nachdenklich, wie sehr das Reich von Katastrophen gebeutelt wurde: Die „Justianische Pest“ war der Höhepunkt einer nahezu ununterbrochenen Kette schwerer Naturkatastrophen, die ungefähr seit Beginn des 6. Jahrhunderts n. Chr. das Reich in bis dahin nie gekanntem Ausmaß heimsuchten, schreibt der Tübinger Althistoriker Mischa Meier in seiner maßgeblichen Studie über die Justinianische Pest: „Heuschreckenplagen, Sonnenfinsternisse, Kometen, Flut- und Brandkatastrophen, Plünderungszüge auswärtiger Scharen sowie insbesondere Erdbeben folgten in kurzen Abständen aufeinander.“ Auch einen Volksaufstand gab es, wohl wegen der vielen willkürlich verteilten Posten, der jedoch auf Theodoras flammende Rede an den Kaiser hin, der fliehen wollte, blutig niedergeschlagen wurde. Theodora selbst blieb trotz intensiver Bitten und Heilkuren kinderlos und starb bereits mit 48 Jahren an Krebs. Während Justinian zu Beginn seiner Regierungszeit noch die Lehren des Origines unterstützte, begann er nur zwei Jahre später durch Theodora, sich für das genaue Gegenteil einzusetzen. Sie nutzte einfach ihre Macht und förderte das Ansinnen von ihr nützlichen oder sympathischen Menschen und verfolgte eigene Absichten, ohne die Tragweite zu begreifen und die Schriften beurteilen zu können, um die es ging, denn als weltliche Herrscherin, die – mag man ihr auch nachsagen können, was man will – auch sehr für die Rechte der Armen, vor allem der Frauen eintrat, kam sie doch selbst von ganz unten -, ging es ihr eher um die Befriedung des Reiches und ihrer Macht, für die sie auf günstig gestimmte Bevölkerungsgruppen angewiesen war, als um theologische Einsichten und Auseinandersetzungen. Sie hatte offenbar keinen Respekt vor dem Göttlichen und spielte lieber selber Gott, und dafür war der Gedanke an Wiederverkörperung sehr unbequem und hinderlich… Auf denjenigen, der die Lehre über die Präexistenz und Wanderung der Seele vertrat, wurden gewaltige BANNFLÜCHE ausgesprochen (siehe ganz unten im Anhang). Banne und Flüche enthalten so viel Macht, dass sie ebenso bewusst und wirksam gebrochen und aufgelöst werden müssen, wie sie entstanden waren. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich die Christen über 1500 Jahre lang täuschen ließen! Diese Bannflüche haben das ursprüngliche Wissen blockiert, große Angst ausgelöst und mit vielen Strafen belegt, deren Auswirkungen ich selbst zu spüren bekam. Diese Erkenntnis traf mich nun wie ein Blitz. Tief betroffen bete ich nun um Auflösung der Bannflüche und dass das wahre Wissen wieder in die Christenheit sickert, denn zur Gotterkenntnis und Wiedervereinigung mit dem Ursprung der Seele ist es absolut notwendig. Du kannst nicht das Höchste Selbst von dir verwirklichen, wenn du nicht an deinem Karma arbeitest und erkennst, was dich von der Vollkommenheit trennt. Du kannst Gott in seiner wahren Größe, Gerechtigkeit und Liebe nicht erfassen, wenn Du nicht die Spannweite Deines eigenen Lebens und des Lebens eines jeden Menschen begreifst; es ist ein Kommen und Gehen und Wiederkommen, entweder für die Weiterentwicklung oder die Wiederholungsschleife… Edgar Cayce, der „schlafende Prophet“, hat in seinen persönlichen Readings immer nur von „Wesenheit“ gesprochen und viele Leben überblickt. Jeder hat sich vor seinem Leben Aufgaben gestellt oder auch verordnet bekommen, daher muss nun nicht jeder an seinem Karma arbeiten, aber es muss aufhören, dass diejenigen, die es tun, verurteilt und gerichtet werden, was die meisten Christen tun, obwohl Jesus sagte: „Richte nicht“ und „Was willst du deinem Nächsten den Splitter aus dem Auge ziehen und hast selbst einen Balken darin?“

Deshalb muss ich in diesem Leben den Drachen studieren und mich immer wieder befreien lassen von ihm durch Jesus, da ich in früheren Leben sehr oft auf ihn hereingefallen war. In diesem Leben, in dieser Zeit der Offenbarung wird alles aufgelöst, die Siegel gebrochen, alle Geheimnisse offenbart, wofür ich sehr dankbar bin. Ich rate dazu, die Offenbarung zu lesen.
Im nächsten Beitrag kommt die Fortsetzung.


Anhang Die Bannflüche aus dem Konzil von Konstantinopel im Jahre 553, in dem lediglich rund 160 Bischöfe anwesend waren:

1. Wenn einer die erdichtete Präexistenz der Seelen und ihre daraus folgende phantastische Wiederherstellung vertritt — so sei er im Banne. 2. Wenn einer sagt: Der Ursprung aller Vernunftwesen seien Intelligenzen ohne Körper und Stoff gewesen, zahllos und namenlos, und sie alle hätten eine Einheit gebildet durch die Identität der Substanz, der Kraft und Wirksamkeit und durch ihre Einung mit dem Gott-Logos und seine Erkenntnis; dann habe sie Überdruss erfasst an der Schau Gottes; sie hätten sich zum Schlechteren gewendet, je nachdem wie sehr eine jede dazu hinneigte, und hätten Körper angenommen, feinere oder dichtere, und einen Namen zugeteilt bekommen — denn es gibt Unterschiede sowohl der Namen wie auch der Körper bei den oberen Mächten —, und so seien sie teils Cherubim, teils Seraphim, teils Fürstentümer, Gewalten, Herrschaften, Throne, Engel und was es sonst an himmlischen Ordnungen gibt, geworden und benannt worden — so sei er im Banne. 3. Wenn einer sagt: Die Sonne, der Mond und die Sterne hätten ebenfalls zu der gleichen Einheit der Vernunftwesen gehört und seien durch eine Wendung zum Schlechteren das geworden, was sie sind – so sei er im Banne. 4. Wenn einer sagt: Die Vernunftwesen, die von der Liebe zu Gott erkalteten, seien an dichtere Körper gebunden worden, wie wir sie haben, und seien Menschen genannt worden; die aber, die zum Gipfel der Schlechtigkeit fortgeschritten seien, seien an kalte und finstere Körper gebunden worden, sie seien und hießen Dämonen oder Geister der Bosheit (vgl. Eph. 6,12) – so sei er im Banne. 5. Wenn einer sagt: Aus dem Stand der Engel und Erzengel entstehe der Stand der Seelen, aus der Seele dann der Stand der Dämonen und Menschen, aus dem menschlichen wieder Engel und Dämonen; und jede Ordnung der himmlischen Mächte sei entweder ganz aus den höheren oder aus den niederen (Wesen) entstanden oder aber aus den höheren und den niederen — so sei er im Banne. 6. Wenn einer sagt: Das Geschlecht der Dämonen sei zwiefach in Erscheinung getreten, es sei zusammengesetzt aus menschlichen Seelen und aus höheren Geistern, die hierin herabgesunken seien;nur eine einzige Intelligenz aus der ganzen angeblichen Einheit der Vernunftwesen sei unerschüttert in der Liebe und Schau Gottes geblieben, sie sei zum Christus und König aller Vernunftwesen geworden und habe die ganze körperliche Natur ins Dasein gerufen, den Himmel, die Erde und was dazwischen ist; der Kosmos habe Elemente, die schon vor seinem Dasein existiert hätten: das Trockene, Feuchte, Warme, Kalte sowie die Idee, nach der er geformt sei, und erst auf Grund davon sei er entstanden; nicht die hochheilige und wesenseine Dreifaltigkeit habe die Welt geschaffen, und deshalb sei diese geworden, sondern der sogenannte schöpferische Nus, der vor der Welt existiert und der Welt selbst das Sein verliehen habe, habe sie als gewordene hingestellt — so sei er im Banne. 7. Wenn einer sagt: Christus, der, wie es heißt, in göttlicher Gestalt war (vgl. Phil. 2,6) und vor aller Zeit mit dem Gott-Logos geeint war, habe sich in den jüngsten Tagen entäußert (vgl. Phil.2, 7) zum Menschlichen, da er Mitleid hatte mit dem, wie sie sagen, „vielzerteilten Fall“ der Wesen, die zur gleichen Einheit gehörten; und in der Absicht, sie zurückzuführen, sei er zu allen gekommen, er habe sich in verschiedene Körper gekleidet und verschiedene Namen angenommen, er sei allen alles geworden (vgl. l Kor. 9, 22), unter Engeln ein Engel, unter Mächten eine Macht, und unter den anderen Ordnungen und Arten der Vernunftwesen habe er die zu einer jeden passende Gestalt angenommen; endlich habe er „ähnlich wie wir Fleisch und Blut erhalten“ (vgl. Hebr. 2, 14) und sei auch für die Menschen Mensch geworden — und wenn einer nicht bekennt, dass der Gott-Logos sich entäußert hatund Mensch geworden ist — so sei er im Banne. 8. Wenn einer nicht sagt, dass der Gott-Logos, welcher eines Wesens ist mit Gott dem Vater und dem heiligen Geist, welcher Fleisch geworden und Mensch geworden ist und welcher einer aus der heiligen Dreifaltigkeit ist, wahrhaft Christus sei, sondern nur in übertragenem Sinn, wegen des Nus, wie sie sagen, der sich entäußert habe, weil dieser (Nus) mit dem Gott-Logos selbst verbunden sei und im eigentlichen Sinne Christus heiße, während jener (Logos) nur von diesem (Nus) die Bezeichnung Christus und dieser von jenem die Bezeichnung Gott habe – so sei er im Banne. 9. Wenn einer sagt: Nicht der Logos Gottes, der Fleisch wurde, ein Fleisch, das beseelt war von einer vernünftigen und geistigen Seele, sei hinabgestiegen zur Unterwelt, und derselbe sei wieder zum Himmel aufgestiegen, sondern das habe ihr sogenannter Nus getan, von dem sie in gottloser Weise sagen, er sei im eigentlichen Sinne Christus geworden durch die Erkenntnis der Einheit — so sei er im Banne. 10. Wenn einer sagt: Der Auferstehungsleib des Herrn sei ätherisch und kugelförmig von Gestalt, und von der Art würden auch die Auferstehungsleiber der anderen sein; ferner werde der Herr selbst zuerstseinen Leib ablegen und ebenso alle anderen, und so werde die körperliche Natur ins Nichts vergehen -so sei er im Banne. 11. Wenn einer sagt: Das kommende Gericht bedeute eine völlige Aufhebung der Körper, und am Ende dieser erdichteten Ereignisse stehe die immaterielle Natur, und in der Zukunft werde nichts Materielles bestehen, sondern der bloße Nus — so sei er im Banne. 12. Wenn einer sagt: Die himmlischen Mächte und alle Menschen und der Teufel und die Geister der Bosheit würden sich mit dem Gott-Logos ebenso untrennbar vereinen wie jener Nus, den sie Christus nennen, der in göttlicher Gestalt war und sich, wie sie sagen, entäußerte; und es werde ein Ende des Königtums Christi geben – so sei er im Banne.13. Wenn einer sagt: Christus werde sich in gar nichts unterscheiden von irgendeinem Vernunftwesen, sei es im Wesen, in der Erkenntnis oder der Macht und Wirksamkeit zu allem; sondern alle würden zur Rechten Gottes sein wie der Christus, den sie lehren, ebenso wie es in der von ihnen erdichteten Präexistenz war – so sei er im Banne. 14. Wenn einer sagt: Es werde eine einzige Einheit aller Vernunftwesen geben; gesondertes Dasein undzahlenmäßige Verschiedenheit werde gleichzeitig mit dem Körper aufgehoben; der Erkenntnis bezüglich der Vernunftwesen folge die Zerstörung der Welten, die Ablegung der Körper, die Aufhebung der Namen, und es werde Identität der Erkenntnis ebenso wie des Daseins geben, und in der erdichteten Wiederherstellung würden nur die bloßen Intelligenzen existieren, wie sie es auch in der Präexistenz taten, von der sie schwatzen – so sei er im Banne. 15. Wenn einer sagt: Der Zustand der Intelligenzen werde der gleiche sein wie früher, als sie noch nicht herabgestiegen oder gefallen waren, so dass der Anfang gleich dem Ende ist und das Ende das Maß desAnfangs – so sei er im Banne.

(Gefunden in: http://www.origenes.de/geschichte/Grosse.pdf )

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