Wie alles begann

Licht und Dunkel

Als 13jährige las ich zum ersten Mal die Offenbarung des Johannes, ganz hinten in der Bibel, und war fasziniert von den Bildern, die der Seher sah. Was bedeuten sie für unsere reale Welt und wann wird es eintreffen, was Johannes sah? fragte ich mich damals schon. Ob ich das erleben werde? Was meint er, wenn er von dem Drachen spricht, wo es real doch gar keine gibt? Fragen über Fragen. Und doch hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich etwas mit dem Drachen zu tun bekomme. Weiß Gott nicht! Ich war einigermaßen brav und behütet in einer christlichen Gemeinde aufgewachsen, bei Eltern, die ihren Glauben ernst nahmen und überaus gute Christen sein wollten. Der Teufel, Satan, Luzifer als Gegenspieler Gottes, wenn es den überhaupt gab, war draußen und wir drinnen! Ich ging also meinen Weg als Christin durch Schule, Beruf und Familiengründung, feierte sonntäglich sozusagen einen „Neuanfang“ und alles ging seinen Gang.

Plötzlich jedoch wurde alles anders. Kurz vor dem Millenium warf der frühe Tod meines Vaters Fragen in mir auf. Warum musste er, der immer alles gab, sich für Gott engagierte und so viele Pläne hatte für seine Rentenzeit, kurz vorher krank werden und sterben, ohne diese Erfüllung finden zu können? Ich suchte Antworten, die mir in der Kirche niemand geben konnte. Nach welchen Gesetzen wird man krank und auch wieder gesund und wo ist da Gottes Gerechtigkeit? Es war, als hätte ich einen Ruf vernommen und mit meinem Vater eine Warnung vor Augen: Du kannst nichts aufschieben auf „später“, was in dir zur Entwicklung kommen will! Ich begann, die übernommenen Muster aufzubrechen, Glaubenssätze, Denkmuster, mein Funktionieren in einem wahrhaft ausgefüllten und anstrengenden Alltag als vierfache Familienmutter und Mitarbeiterin im noch jungen Geschäft meines Mannes, aus dem ich mich wegen meiner Suche zurückzog. Immer mehr nahm ich wahr, es war, als begänne ich, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Eine Shiatsu-Ausbildung machte mich mit einem neuen Weltbild vertraut, der 5-Elemente-Lehre und den Energieflüssen. In der sehr patriarchalisch geprägten Umgebung begann ich zu ersticken und verließ schließlich meinen Mann. Was mir vor allem zu Mut, Vertrauen und neuer Lebenskraft verhalf, war die Arbeit eines Mediums an mir. Sie wohnte in meiner Nähe, und bevor ich sie das erste Mal aufsuchte, rang ich wirklich mit Gott! War es für ihn okay und in seinem Sinne? Er bestätigte es mir eines Abends eindrücklich: Ich lag bereits im Bett schön eingekuschelt, die Kinder schliefen, die Arbeit war getan, mein Mann war zum Angeln, meine Gebete hatte ich gerade beendet und freute mich auf mein Buch, als ich plötzlich ganz deutlich die Eingebung bekam: „Steh auf, geh nach oben und hol dir die Stuttgarter Erklärungsbibel.“ Einen kleinen Moment brauchte ich, um den inneren Schweinhund zu besiegen, der schön im warmen Bett liegenbleiben wollte, dann stand ich auf und holte mir diese Bibel, die mein Vater vor einigen Jahren meinem Mann geschenkt hatte. Damit saß ich nun auf der Bettkante. „Und nun?“ dachte ich. „Bete und schlag sie auf“, hörte ich in mir. Das tat ich also, und vor mir lag der Brief des Paulus an die Korinther, wo er im 14. Kapitel über die verschiedenen Gaben in der Gemeinde schreibt, die Zungenrede und die Prophetische Rede, zu der es in dieser Bibel noch nähere Erläuterungen gibt, und ich las: “ Wenn aber alle prophetisch reden, und es kommt irgend ein Ungläubiger oder Außenstehender herein,, dann wird er von allen überführt und beurteilt, (25) das Verborgene seines Herzens wird offenbar, und so fällt er auf das Angesicht nieder, betet Gott an und verkündet, dass Gott wahrhaftig unter euch ist. (…) (31) Ihr könnt nämlich alle nacheinander prophetisch reden, damit alle lernen und alle getröstet werden. (32) Und die Geister der Gottessprecher sind den Gottessprechern untertan, (33)er ist nämlich nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.“ “Prophetische Rede – das ist das, was das Medium tut“, sagte die göttliche Stimme in mir. Ich war erstaunt, denn darüber hatte ich bisher weder gelesen noch in einem der vielen Gottesdienste gehört, die ich bisher besucht hatte und freute mich sehr über diese klare Ansage. Es war ein Erlebnis, als ich dieser Frau gegenüberstand. Sie war sehr schön und sah mir in die Seele, ins Herz und die Aura. Nichts blieb verborgen und niemals zuvor habe ich mich so sehr von Gott gesehen und geliebt gefühlt. Sie sprach auch von Karma. Als Christin glaubte ich bis dahin nicht an Reinkarnation, aber in meiner Seele fühlte ich, dass es wahr ist. Plötzlich fiel mir wie Schuppen von den Augen, wie umfassend groß und unbestechlich die Gerechtigkeit Gottes und das Gesetzt von Aussaat und Ernte ist.

Mein neues Leben begann und sehr schnell wurde ich nach meiner Shiatsu-Ausbildung auch die Schülerin dieses Mediums. Das ist etwas ganz anderes als nur Klientin zu sein. Man erfährt viel mehr über die Hintergründe und Zusammenhänge sowie die feinstoffliche Welt. Ich erfuhr jetzt auch etwas über den Drachen, von dem ich schon als 13jährige las. Mein Medium sah ihn oft über meinem Haus, wo er mit Argosaugen mich beobachtete. Leute, ich war damals so drauf – „Ach echt? Na wenn schon, Jesus beschützt mich schon“ – und schüttelte das ab, ohne mir weiter Gedanken darüber zu machen. Ich nahm es hin und eigentlich gar nicht richtig ernst.

Warum habe ich da aufgehört zu fragen? Ich kam einfach nicht auf die Idee zu fragen, warum der Drachen ausgerechnet über meinem Haus herumfliegt und was der überhaupt für Absichten hatte. Ich begriff gar nichts! Gott sprach durch das Medium zu mir und es war, als perlt es von mir ab und wäre ich nur unbeteiligte, unberührte Beobachterin, wie in einem Film, aber ich schaltete nicht! Irgendwie wirkte die Programmierung „wir drinnen, alles Böse draußen“ immer noch, obwohl ich aus der Falsche-Apostel-Glaubensgemeinschaft (NAK) ausgetreten war. (Falsche Apostel sage ich nur, weil es Jesus‘ Worte sind und ich es selbst erlebt habe, doch dazu später mehr.)

Es kam eines Tages, wie es kommen musste: An einem Tag wurde ich in eine Situation gebracht, in der ich genau so reagierte, wie ich nicht hätte reagieren dürfen, aber es durch meine karmische Prägung tat. Ich kam mit meinen Gefühlen nicht klar, es überfiel mich geradezu eine Eifersucht und Wut, dazu noch für mich völlig irrational und zog mir den Boden unter den Füßen weg. Da konnte der Drache mich erreichen und in meine Aura gelangen.

Ich weiß also von „innen“ und von „außen“, wie der Drachen vorgeht, welche Absichten er hat, was er tut und warum er gefährlich ist. Wie man sich fühlt und wie es ist, wenn Jesus davon befreit. Unsere Zeit seit 2001 dreht sich genau darum! Hier in meinem Blog erfährst Du die Hintergründe, warum es ihn überhaupt gibt, was ich mit ihm zu tun habe, was die Menschheit – wirklich jeder Mensch! – und der Klimawandel mit ihm zu tun haben, was er will und wie es sich äußert. Und schließlich auch die Lösung. Herzlich willkommen also auf meinem Blog!

Für Fragen oder Anregungen nutzt bitte meine Email-Adresse: gudruntreiber[at]freenet.de

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